JSpG mA unterliegt SCM mit 23:48

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDrucken

Am Sonntag empfing die Spielgemeinschaft Piesteritz/Radis der männlichen
A-Jugend die Mannschaft vom SC Magdeburg. Was auf dem Papier wie ein
Spitzenspiel aussah,entwickelte sich schnell zu einem ungleichen Duell.
Durch das Fehlen unserer dauerverletzten Spieler Eugen Johannes und
Christian Reinecke waren die Vorraussetzungen vor dem Spiel schon sehr schlecht.

Dazu fehlte noch Robin Hentze aus privaten Gründen und so kam
es,dass nur 8 Spieler auf dem Protokoll standen. Aber an Motivation und
Willen fehlte es dennoch nicht. Nach der 1. Minute stand es bereits 0-3
aus unserer Sicht. Erst dann begann das Spiel für uns. Während wir uns
jedes Tor hart erarbeiten mußten hatten die Magdeburger gegen unsere
Deckung meistens leichtes Spiel. Und dann kam die 15.Minute. Christian
Jünemann sah die rote Karte nachdem er einen Konter verhindern wollte.
Mit Blick auf unsere Auswechselbank ein harter Schlag aber aus Sicht
eines neutralen Beobachters eine vertretbare Entscheidung. Die sieben
Mann auf dem Parkett mußten jetzt also durchspielen. Zur HZ lagen unsere
Jungs mit 12-21 hinten. Und dann kam eine aufregende zweite Spielhälfte.
Der Höhepunkt sicher eine doppelte Zeitstrafe gegen uns. Davon war auch
unser guter Torhüter Alex Faust betroffen. Also mußte mit Fabian Richter
unser Kreisläufer ins Tor. Und er hielt drei Würfe der Magdeburger und
wir erzielten in doppelter Unterzahl zwei Tore. Die Zuschauer
honorierten diesen Einsatz mit reichlich Applaus. Am Ende verloren wir
23-48. Wenn man sieht,dass die Magdeburger sonst regelmäßig über 50 oder
60 Tore werfen war es doch nicht ganz schlecht. Wenn wir die zahlreichen
technischen Fehler minimieren und mit allen Spielern zum Rückspiel
reisen können, ist sicher ein weitaus besseres Ergebniss möglich. Mit
der Einstellung kann man insgesamt zufrieden sein. Steffan Ewert(7) und
Christian Hohaus(4) bemühten sich bis zum Schluß und rissen die anderen
mit. Besonderes Pech hatte Eric Wegener(2) der aus dem linken Rückraum
vier Mal die Latte oder den Pfosten traf. Jetzt richten wir unser
Augenmerk auf das nächste Spiel am 19. 12. gegen Einheit Halle. Ob Eugen
Johannes bis dahin wieder mitwirken kann bleibt abzuwarten. Bei
Christian Reinecke reicht die Zeit zur Genesung sicher nicht. Von hier
nochmal alles Gute und schnelle Heilung.